Sirenentest am Mittwoch, 3. Februar 2010Am Mittwochnachmittag, 3. Februar 2010, findet in der ganzen Schweiz von 13:30 bis spä-testens 15:00 Uhr der jährliche Sirenentest statt. Dabei wird die Funktionsbereitschaft der Sirenen des "Allgemeinen Alarms" und auch jener des "Wasseralarms" getestet. Es sind keine Verhaltens- und Schutzmassnahmen zu ergreifen. Ausgelöst wird um 13.30 Uhr in der ganzen Schweiz das Zeichen "Allgemeiner Alarm“, ein re-gelmässig auf- und absteigender Heulton von einer Minute Dauer. Wenn nötig, darf die Sirenen-kontrolle bis 14.00 Uhr weiter geführt werden. Ab 14.15 Uhr bis spätestens 15.00 Uhr wird im gefährdeten Gebiet unterhalb von Stauanlagen das Zeichen "Wasseralarm“ getestet. Es besteht aus zwölf tiefen Dauertönen von je 20 Sekunden in Abständen von je 10 Sekunden. Gesamt-schweizerisch werden rund 8'500 Sirenen (ca. 7'750 Sirenen des Zivilschutzes – davon 4'750 fest installiert und rund 3'000 mobil – sowie 750 Wasseralarmsirenen) auf ihre Funktionstüchtig-keit getestet. Im Kanton St. Gallen werden alle 219 stationären Sirenen ferngesteuert sowie von Hand ausgelöst. Ebenfalls werden die 153 mobilen Sirenen getestet.Wenn das Zeichen "Allgemeiner Alarm" ausserhalb der angekündigten Sirenenkontrolle ertönt, bedeutet dies, dass eine Gefährdung der Bevölkerung möglich ist. In diesem Fall ist die Bevöl-kerung aufgefordert, Radio zu hören, die Anweisungen der Behörden zu befolgen und die Nach-barn zu informieren. Der "Wasseralarm" ertönt immer erst nach dem Zeichen "Allgemeiner Alarm“ und bedeutet, dass man das gefährdete Gebiet sofort verlassen soll. In den Gemeinden Wartau, Sargans, Vilters-Wangs, Bad Ragaz, Pfäfers, Mels, Benken und Uznach sind Wasseralarmsirenen installiert. Hinweise und Verhaltensregeln finden sich im Merkblatt "Alarmierung der Bevölkerung" auf den hintersten Seiten jedes Telefonbuches, ferner auf Seite 662 im Teletext sowie im Internet unter www.bevoelkerungsschutz.ch (Dokumente / Unterlagen Alarmierung). Das Amt für Militär und Zivilschutz des Kantons St.Gallen bittet die Bevölkerung um Verständnis für die allenfalls mit der Sirenenkontrolle verbundenen Unannehmlichkeiten.
Datum der Neuigkeit 21. Jan. 2010
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